Dorfteil Gänsenbach mit Dorfbrunnen

Aufnahme Ort, Datum
Beim Brunnen beim Kaufhaus Matt

Bildbeschrieb
Im Vordergrund: v.l.n.r. Anna Wohlwend am Brunnen mit Kübel (1911–1997), Martin Matt mit Rechen, Altkassier (1848–1927), sitzend Sepp Nagel (1886–1965), Alfons Matt (1889–1981). Der Brunnen stand am Gartenzaun von Josef Wohlwend (1872–1925) Nr. 57. Im Hintergrund Haus Josef Kieber, Gänsenbach 59, «Simma-Sepp», Abbruch 1971, Der Beiname «Simma» oder «Sima» stammt von Simon ab.

Inhalt Audiofile
Der Dorfbrunnen war lange Zeit ein beliebter Treffpunkt für die Maurer Jugend. Die Gemeinde kaufte das Grundstück des «Simma-Sepp» und errichtete im Jahr 1994 die Brunnenanlage mit Sitzmöglichkeiten, die den Charakter des einstigen vorbeifliessenden Gänsenbachs symbolisieren sollen. Gemäss einer Erzählung war der lange Brunnen in der Kurve (im Rank) in der jetzigen Weiherstrasse für alle Kinder ein Anziehungspunkt. Das Wasser kam in einem dicken Strahl aus dem Rohr. Man konnte über den ganzen Platz spritzen, wenn man die Öffnung zuhielt. Die Innenwand war glitschig und rutschig (schleefrig). Hinter dem Brunnen konnte man auf den Zaun und von dort auf den Kirschbaum klettern. Ursula Wohlwend («s’Wabels Uarschile») spülte dort die Wäsche aus. Man kannte sie nur in einem langen Rock und mit einem Kopftuch. Kopftücher oder auch Hüte wurden oft getragen. In der Kirche hingegen mussten die Hüte immer auf die Bank gelegt werden.

Archiv-Nummern
Kieber 117913
Digital J4604-G5-461a
Negativ ?
Glas Negativ 92
Glas Dia 421

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